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Auf schwankendem Boden Einführung: Diese Situation ist aber im Grunde nicht neu. Unterschiedlichste Formen von Bedrohung hat es immer gegeben. Neu dagegen ist immer wieder ihre spezielle Ausprägung in einer bestimmten Zeit. Im Programm „Auf schwankendem Boden” sind Texte aus vier Jahrhunderten, von der Barockzeit bis zur Gegenwart zusammengestellt. Es erklingt Musik für Violoncello solo von J. S. Bach und Paul Hindemith. Hinzu kommen Improvisationen, die die Texte im Charakter auf musikalische Weise wiederspiegeln. Sie werden auch simultan zum Wort gespielt. Paul Hindemith ist eine der bedeutensten Musikerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde sein Werk als „kulturbolschewistisch” beschimpft und mit einem Aufführungsverbot belegt. Hindemith zog ins Exil nach Amerika. Ausführende: Ariane Payer ist freischaffend tätig. Sie spielte als Ensemblemitglied am Staatstheater Wiesbaden, in Tübingen, in Koblenz, Wien und war mehrfach Gast bei den Salzburger Festspielen. Dauer: eineinhalb Stunden ohne Pause Aufführung: Texte aus vier Jahrhunderten, die Formen von Bedrohung und Terror und Reaktionen darauf zum Ausdruck bringen. |
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