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Klang der Stille Einführung In Bachs Musik erklingt die Fülle und Vielfalt musikalischen Ausdrucks in barocker Tonsprache. Ein voller, stetiger Klangfluss trägt die Aussage der Musik zum Hörer. In der Musik von Morton Feldman hingegen hat die Musik eine andere Gestalt: feine, zarte und kurze Klangereignisse verweben sich mit Stille. Aus den Klängen entsteht Stille und aus der Stille heraus entstehen Klänge. Diese Werke der Moderne geben der Programmkonzeption ihren Namen. Das Programm lebt im Kontrast von Fülle des Klangs einerseits und Reduktion auf Essenzen der musikalischen Sprache andererseits. Das Konzert wird eröffnet mit der Suite d-moll, BWV 1008. Im Anschluß daran erklingt eine Improvisation, die den Hörer von der barocken Tonsprache zu den modernen Ausdrucksformen geleitet. Sie knüpft an den zuletzt gespielten Satz der Suite an, bringt vertraute Klänge und Motive, in die sich aber in zunehmenden Maß Stille einwebt. Es folgen die Werke „Projektion 1” von Morton Feldman, die „4 Studien” von Bernd Alois Zimmermann und die „Intersection 4” von Morton Feldman. Eine zweite Improvisation bezieht sich auf die Intersection 4 und verdichtet deren Motive zu einem dichten, intensiven Klangfluss. Das Konzert wird beendet durch die Suite c-moll von Johann Sebastian Bach. Dauer: Aufführungen: Johann Sebastian Bach: Suite d-moll, BWV 1008 Improvisation Morton Feldman: Bernd Alois Zimmermann: Morton Feldman: Improvisation Johann Sebastian Bach: Suite c-moll, BWV 1011
David Stromberg - Violoncello |
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